{"id":22,"date":"2016-01-30T13:56:54","date_gmt":"2016-01-30T12:56:54","guid":{"rendered":"http:\/\/skifflemen.de\/?page_id=22"},"modified":"2017-01-01T21:48:37","modified_gmt":"2017-01-01T19:48:37","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/skifflemen.de\/?page_id=22","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\"><strong>Was ist Skiffle?<\/strong><\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Skiffle ist eine mit dem Jazz verwandte &nbsp;Unterhaltungsmusik, die sich selbst nicht wirklich ernst nimmt. Erkennbar bereits an der Standardbesetzung: Waschbrett, Kazoo, Banjo, Gitarre, Bass und Gesang.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">&Auml;ltere Musikfreunde sollten Skiffle noch kennen, denn keine Geringeren als die Beatles, Stones, Clapton, Knopfler &amp; Co haben mit Skiffle angefangen. Aus dieser relativ einfachen Musik entstanden in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Rock &#39;n&#39; Roll und erst sehr viel sp&auml;ter Rock und Pop.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Die heutige Pop-Musik hat nichts gemein mit den damaligen Skifflekl&auml;ngen. Und ist der Grund, warum Skiffle bei jungen Leuten so gut ankommt &ndash; haben diese doch noch nie etwas von dieser Musik geh&ouml;rt. Die Alten h&ouml;ren die Skiffle-Musik noch immer gern und die Jungen begeistern sich f&uuml;r die ihnen unbekannten Rhythmen.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Damit sind wir bei einem wesentlichen Unterschied zwischen Skiffle und der heute beliebten Rock, Pop und Schlagermusik: Dem Rhythmus.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Das &uuml;bliche moderne Taktma&szlig; im Popbereich ist meist der 4\/4-Takt, wobei die Schl&auml;ge 1 und 3 anders betont werden als die Schl&auml;ge 2 und 4. Skiffle hat ein anderes Taktverhalten: 1-2-3-4 usw. (Jazz-Beat), wobei alle 4 Noten meist v&ouml;llig gleichm&auml;&szlig;ig gespielt werden.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Dieses Taktma&szlig; entspricht nicht &uuml;blicher Tanzmusik. Man h&ouml;rt nur zu und wippt mit den Beinen. &bdquo;Wer bei Skiffle-Musik ruhig sitzt, hat selbst Schuld&ldquo;. Skiffle ist Unterhaltung &ndash; ohne aufdringlich zu wirken. Im Gegensatz zu &uuml;blicher Rock-Musik mit an den Nerven zerrender Lautst&auml;rke oder dem Einheits-Gedudel eines Alleinunterhalters macht Skiffle richtig Laune.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Wie bereits erw&auml;hnt, ist die klassische Skiffle-Bestzung Waschbrett, Banjo, Gitarre und Bass. Nie wird man Bl&auml;ser finden wie in der Dixieland-Musik. Und das, obwohl Dixie und Skiffle &auml;hnliche Wurzeln haben. Beide Stilrichtungen findet man im Jazz. Die bekannten und beliebten Skiffel-Songs sind amerikanische und englische &bdquo;traditionals&ldquo;, also Volksmusik.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Die Skiffle-Musik entwickelte sich Anfang des vorigen Jahrhunderts in Amerika und schwappte in den 1950ern hin&uuml;ber nach England. Von dort aus begann der Siegeszug bzw. die Verbreitung in ganz Europa und um 1960 zunehmend auch wieder in den USA. Zahllose Skifflegroups entstanden. Namen wie Ken Colyer, Chris Barber, Alexis Korner wurden mit Skiffle in Verbindung gebracht.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Allen voran Lonnie Donegan. Kein anderer Musiker und S&auml;nger hat die Skiffle-Musik so popul&auml;r gemacht wie er. Die Hitparaden waren voll von Skiffle-Titeln und Donegan immer an der Spitze. Songs wie <strong>&ldquo;Does your chewing gum lose it&#39;s flavour on the bedpost over night&rdquo;, &ldquo;Have a drink on me&rdquo;, &ldquo;Putting on the style<\/strong><\/span><\/span><strong><font face=\"Tahoma\">&rdquo;<\/font><\/strong><span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\"><strong> <\/strong>etc. &nbsp;kannte damals jeder. Die Menschen liebten die lustigen Texte und Melodien &ndash; anspruchslos, aber begeisternd. In den 60ern war ganz Europa &bdquo;verskifflet&ldquo; Es gab keine Sch&uuml;ler-Tanzveranstaltung ohne Skifflegroup.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Die wichtigsten Skiffle-Instrumente wurden schon genannt: Das Waschbrett ersetzt das Schlagzeug, Banjo und Akustik-Gitarre spielen die Harmonien und tragen haupts&auml;chlich den gleichf&ouml;rmigen Rhythmus. Als Solo-Instrument dient oft das Kazoo (ein Blasinstrument ohne eigene Tonerzeugung) bzw. das Banjo.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Das Kazoo f&auml;llt in die Kategorie der Membranophone in die man summen, singen oder hineinsprechen muss, um einen Ton zu erzeugen. Auf der Oberseite des Kazoos findet sich eine gespannte Membran, die durch die Stimme in Vibration versetzt wird. Das erzeugt den nasalen, leicht scheppernden Sound. Die Tr&ouml;te ist meist aus Plastik oder Metall, aber es gibt auch Modelle aus Holz.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Die meisten Instrumente waren fr&uuml;her noch nicht &bdquo;elektrifiziert&ldquo; &#8211; sie wurden &bdquo;unplugged&ldquo; gespielt. Auch der Skiffle-Bass, der aus Holzkiste, Besenstil und einer Hanfschnur bestand, spielte eine wichtige Rolle.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Die heutigen Skifflegroups ben&uuml;tzen zunehmend elektrisch verst&auml;rkte Instrumente (E-Bass, E-Gitarre). Auch vor dem &bdquo;washboard&ldquo; und dem Banjo stehen Mikrofone. Zus&auml;tzlich h&ouml;rt man Kindertrompeten, Klangst&auml;be, Hupe, Kuhglocke usw. &ndash; der Waschbrettist ist zum Percussionisten aufgestiegen.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 16px;\"><span style=\"font-family: tahoma, geneva, sans-serif;\">Im Gegensatz zu den oft kramphaft verzerrten Gesichtern von Rock-Musikern bei ihren Vortr&auml;gen sieht man &bdquo;Skifflern&ldquo; an, dass sie Spass an ihrer Musik haben und &uuml;ber sich selbst lachen k&ouml;nnen.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist Skiffle? Skiffle ist eine mit dem Jazz verwandte &nbsp;Unterhaltungsmusik, die sich selbst nicht wirklich ernst nimmt. Erkennbar bereits an der Standardbesetzung: Waschbrett, Kazoo, Banjo, Gitarre, Bass und Gesang. &Auml;ltere Musikfreunde sollten Skiffle noch kennen, denn keine Geringeren als die Beatles, Stones, Clapton, Knopfler &amp; Co haben mit Skiffle angefangen. 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